Grundlagen

Die Rolle der Motive

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Wie häufig denken wir bei unserer täglichen Arbeit an den geldwerten Nutzen derselben? Die meisten Menschen wohl eher selten. Im Vordergrund steht in der Regel das Motiv, ein Konkretes Problem zu lösen oder eine konkrete Aufgabe zu erfüllen. Damit wir die Arbeit überhaupt tun, bedarf es natürlich einer finanziellen Vergütung, die uns den Lebensunterhalt sichert. Sie ist also ein Grundmotivator. Vielleicht würden wir was anderes tun, wenn wir uns nicht um den Lebensunterhalt kümmern müssten? Vielleicht. Aber auf jeden Fall würden wir etwas tun. Vielleicht aber auch genau das, was wir gegenwärtig in unserem Beruf machen. In diesem Fall haben wir unseren Beruf gut gewählt. Was motiviert uns aber genau das zu tun? Da gibt es sehr viele – und sicher auch sehr individuelle – Gründe. Auf jeden Fall Gründe, die auch jenseits ökonomischer Anreize liegen. Noch einmal: ich will nicht die Bedeutung ökonomischer Anreize ausschließen. Ich möchte nur zeigen, dass es noch andere Motive gibt. Wir suchen beispielsweise Herausforderungen, an denen wir wachsen können. Wir wollen auch gestalten und verändern. Das Problem der Bedürfnisse und der Macht wird im Beitrag „Dialog: die Rolle des Preises und der Macht im Bedürfnisraum“ behandelt.

Vision und Perspektiven versus Strategien

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Perspektiven und Visionen unterscheiden sich für mich von Strategien in der Fristigkeit, der Mobilisierungskraft, der Einfachheit und der Offenheit des Weges. Visionen beantworten das “wieso“, “was“, “warum“. Es geht um die Fragen des Sinns und des Zwecks. Bei Strategien hingegen um das “wie“.